Heiner Kücker

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Letzte Aktualisierung:
07.07.2004
Daten-Serialisierung in Strings mit Header-Codierung

Vielfach verbreitet sind Daten-Serialisierungen in Strings für Speicherung oder Übertragung mit reservierten Trenn- oder Ende-Zeichen. Diese haben den Nachteil, dass die/das reservierte Zeichen nicht ohne Probleme übertragen werden können. Solche Zeichen müssen speziell encoded werden und die Encoding-Sequenzen wiederum. Ich habe auch schon erlebt, dass es mit solchen Ansätzen Probleme gab, wenn Werte zwischendurch oder am Ende leer waren beziehungsweise wenn Null-Werte übertragen werden sollten.
Bei einer bekannten Firma musste in einem Formular im jeweils letzten Feld ein Punkt eingetragen werden, damit das Protokoll funktionierte.
Die kleine hier vorgestellte Library soll dieses Problem lösen.

Falls jemand einen Fehler findet, würde ich mich über einen entsprechenden Hinweis per e-mail freuen.

Prinzip der Header-Codierung

Im serialisierten String wird immer die Länge als numerischer String, ein Space zum Abtrennen der Längenangabe und dann der Inhalt des Teilstrings hinterlegt.

Länge Leerzeichen Inhalt

"17 Test am Beispiel"

Für Null-Werte wird nur ein n mit trennendem Leerzeichen hinterlegt.

Am Anfang des gesamten zu übertragenden Strings steht die Anzahl der Teilstücke (StringSerial.java).

Beim Einlesen wird die Element-Anzahl durch Einsammeln aller Ziffern (Digits) bis zum ersten Leerzeichen ermittelt.
Dann wird das erste Leerzeichen übersprungen.
Nun folgt die Länge des ersten Elementes.
Danach wird die Länge des ersten Elementes eingelesen, das trennende Leerzeichen übersprungen
und die entsprechende Anzahl Zeichen gelesen.
Das wird wiederholt, bis alle Teilstücke (Token) gelesen wurden.

Weitere Datentypen ausser String

Neben der Java-Klasse zum Serialisieren von String-Arrays liegt noch die Datei DataSerial.java mit der Möglichkeit zum Serialisieren von

java.lang.Boolean
java.lang.Double
java.lang.Float
java.lang.Integer
java.lang.Long
java.lang.String
java.util.Date
java.util.List (rekursiv mit den oben genannten Typen + java.util.List)

im Zip-File.

Der Datentyp des Teilstückes wird durch je einen Buchstaben gekennzeichnet.

Weitere Typen sollten sich leicht nachtragen lassen.

Ich helfe auch gern dabei.

Download der Quelldateien StringSerial.zip

Im Zip-File enthaltene Dateien

Datei Beschreibung
StringSerialSimple.java String-Array Serialisieren/De-Serialisieren ohne Subklassen und ohne Rekursion
StringSerial.java String-Array Serialisieren/De-Serialisieren mit Subklassen ohne Rekursion
DataSerialNoRecursiv.java Serialisieren/De-Serialisieren der oben genannten Typen ausser List mit Subklassen ohne Rekursion
DataSerial.java Serialisieren/De-Serialisieren der oben genannten Typen einschliesslich List mit Subklassen mit Rekursion


Achtung: Erweiterungen und Fixes stelle ich ohne Historie und ohne Ankündigung hier bereit.
Deshalb am besten immer die letzte Version runterladen.

Lizenzbedingungen:

Die Programme, Quelltexte und Dokumentationen können ohne irgendwelche Bedingungen kostenlos verwendet werden.
Sie sind Freeware und Open Source. Für Fehler und Folgen wird keinerlei Haftung übernommen.

Hinweise zur Fehlerbeseitigung und Verbesserung sind mir willkommen.

Ich freue mich auch über Feedback bezüglich der erfolgreichen Verwendung meiner Sourcen.

Bei Fragen helfe ich gern mit Hinweisen oder zusätzlicher Dokumentation, falls ich dafür Zeit habe.